Informationen für Betroffene und Angehörige
 
Übelkeit

Links zu Übelkeit

Informationen zu Übelkeit in der Schwangerschaft
www.gesundheitsinformation.de

Übelkeit und Erbrechen bei Krebs
www.krebsinformationsdienst.de

Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Krankheiten von Magen, Darm und Leber sowie von Störungen des Stoffwechsels und der Ernährung (Gastro-Liga) e. V.
www.gastro-liga.de

Ernährung bei Magen-Darm-Erkrankungen
www.dgk.de

Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands e. V.
www.bng-gastro.de

21. August 2018
Es gibt eine Vielzahl an Magen-Darm-Erkrankungen, so z. B. das Magengeschwür, eine Magenschleimhautentzündung oder eine Magen-Darm-Entzündung.
  
09. November 2016
Eine Blockade des Proteins GATA3 könnte sich vorbeugend auf Colitis ulcerosa auswirken und die Symptome einer bestehenden Erkrankung abmildern.
  
16. Juli 2015
Bei Verstopfung, auch als Obstipation bezeichnet, haben die Betroffenen Schwierigkeiten, ihren Kot auszuscheiden.
  
16. Juli 2015
Durch zu wenig Bewegung oder eine ballaststoffarme Ernährung kann es zur Entstehung von Verstopfung kommen.
  
16. Juli 2015
Zur Diagnose einer Verstopfung tastet der Arzt in der Regel den Bauch ab. Blut- und Urintests können weitere Erkenntnisse bringen.
  
16. Juli 2015
Zur Therapie einer Verstopfung erfolgt meist eine Ernährungsumstellung, die mithilfe einer Ernährungsberatung ausgearbeitet wird.
  

Die genaue Ursache der Entstehung von Übelkeit ist bisher nicht geklärt. Die Gründe für die Entstehung können sehr unterschiedlich sein. Auslöser können z. B. der Konsum von Alkohol oder bestimmten Lebensmitteln, psychische Belastungen sowie Erkrankungen des Herzens oder der Wirbelsäule sein. Darüber hinaus kann Übelkeit als Nebenwirkung einer Medikamenteneinnahme auftreten. In der Schwangerschaft kann es vor allem in der ersten Wochen zu einer morgendlichen Übelkeit kommen. Die Ursachen hierfür sind wahrscheinlich die Hormonumstellung und ein schwankender Blutzuckerspiegel. Bei der Reiseübelkeit nehmen die Sinnesorgane etwas anderes wahr als das Gleichgewichtsorgan, was bei einigen Menschen zu Übelkeit führen kann.

Übelkeit ist ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend. Es entsteht im verlängerten Rückenmark (Medulla Oblongata), dort wo sich auch das Brechzentrum befindet. In der Regel handelt es sich bei Übelkeit um ein Warnsignal. Der Körper reagiert auf bestimmte innere oder äußere Reize wie z. B. Viren, Bakterien, verdorbene Lebensmittel oder eine schwankende Umgebung beispielsweise bei einer Schifffahrt. Übelkeit kann auch ein Symptom anderer Erkrankungen sein, so können z. B. Migräne, Magengeschwüre oder eine Gehirnerschütterung mit Übelkeit einhergehen. In einigen Fällen schließt sich an eine Übelkeit Erbrechen an. Der Körper versucht dabei, sich der schädlichen Stoffe zu entledigen.

Diagnose Übelkeit

Bei der Diagnose von Übelkeit erfolgt in der Regel zunächst ein Arzt-Patientengespräch, bei dem der Arzt unter anderem Informationen über Art und Dauer der Beschwerden einholt. So versucht er, mögliche Auslöser oder eine der Übelkeit zugrunde liegende Grunderkrankung zu ermitteln. Dem Gespräch folgt in der Regel eine körperliche Untersuchung, bei der zunächst der Bauch des Patienten abgetastet wird. Auch kann es zu einer Untersuchung von Stuhl, Blut oder Urin des Patienten kommen. Weiterführende Diagnoseverfahren sind z. B. eine rektale Untersuchung, eine Ultraschalluntersuchung des Bauches oder eine Endoskopie, bei der die Magen- bzw. Dünndarmschleimhaut mit einer kleinen Kamera begutachtet wird.